Kirche der Zukunft mitgestalten

„Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“ (Röm 12,13 u.15)
So schreibt der Apostel Paulus über Aufgaben und Charakter der christlichen Gemeinden schon in ihren ersten Generationen. Aber: Wie geht das? Und: Wer macht was, um den christlichen Auftrag gut zu erfüllen? Seither haben Christen und Christinnen immer wieder nach den richtigen, zu ihrer jeweiligen Zeit passenden Organisationsformen füreinander und „für die Welt“ gesucht.
Die westdeutschen Landeskirchen waren nach dem zweiten Weltkrieg froh, an dem wachsenden Wohlstand teilzuhaben. So konnten Arbeitsstellen in spezialisierten Aufgabenfeldern neu eingerichtet und viele Kirchen, Gemeindehäuser und Kindergärten neu gebaut werden. Viele Menschen heute empfinden diesen Zustand des Reichtums an Personalstellen und kirchlichen Gebäuden als „normal“.
Doch jetzt, wo die geburtenstarken Jahrgängen nach und nach in den Ruhestand gehen, merken wir auch in den Kirchen, dass Hauptamtliche und Geld weniger werden und es folglich einen Umbau braucht, um die kirchlichen Basisaufgaben auch in Zukunft gut erfüllen zu können. Hinzu kommt das nötige Augenmerk auf ein klimagerechtes Leben und Handeln. So hat unsere badische Landeskirche den Strategieprozess „Ekiba 2032“ auf den Weg gebracht. Ein ganz großer Vorteil besteht darin, dass sich der Blick weitet von „meine Gemeinde, mein Pfarrer, mein Kirchengebäude“ hin zu Kooperationsräumen. In einem Kooperationsraum üben sich mehrere Gremien und Hauptamtliche darin, in einer Region arbeitsteilig miteinander Kirche Jesu Christi zu gestalten.
So wurde zum 1. April 2022 die „Evangelische Kirche Region Bretten“ gegründet. Zu ihr gehören etwa 13.000 Menschen aus neun sehr unterschiedlich großen Kirchengemeinden (aufgezählt in der Reihenfolge ihrer Gemeindegliederzahl): Bretten und Gölshausen, Gondelsheim (mit Neibsheim und Büchig), Wössingen, Jöhlingen, Diedelsheim, Nußbaum-Sprantal, Rinklingen, Ruit und Dürrenbüchig. Geleitet wird der Gemeindeverband von der Verbandsversammlung, zu der neben jeweils einer bzw. einem Kirchenältesten aus jeder Gemeinde, zwei Diakoninnen und drei PfarrerInnen gehören, und die Dekanin mit beratender Stimme.
So schreibt der Apostel Paulus über Aufgaben und Charakter der christlichen Gemeinden schon in ihren ersten Generationen. Aber: Wie geht das? Und: Wer macht was, um den christlichen Auftrag gut zu erfüllen? Seither haben Christen und Christinnen immer wieder nach den richtigen, zu ihrer jeweiligen Zeit passenden Organisationsformen füreinander und „für die Welt“ gesucht.
Die westdeutschen Landeskirchen waren nach dem zweiten Weltkrieg froh, an dem wachsenden Wohlstand teilzuhaben. So konnten Arbeitsstellen in spezialisierten Aufgabenfeldern neu eingerichtet und viele Kirchen, Gemeindehäuser und Kindergärten neu gebaut werden. Viele Menschen heute empfinden diesen Zustand des Reichtums an Personalstellen und kirchlichen Gebäuden als „normal“.
Doch jetzt, wo die geburtenstarken Jahrgängen nach und nach in den Ruhestand gehen, merken wir auch in den Kirchen, dass Hauptamtliche und Geld weniger werden und es folglich einen Umbau braucht, um die kirchlichen Basisaufgaben auch in Zukunft gut erfüllen zu können. Hinzu kommt das nötige Augenmerk auf ein klimagerechtes Leben und Handeln. So hat unsere badische Landeskirche den Strategieprozess „Ekiba 2032“ auf den Weg gebracht. Ein ganz großer Vorteil besteht darin, dass sich der Blick weitet von „meine Gemeinde, mein Pfarrer, mein Kirchengebäude“ hin zu Kooperationsräumen. In einem Kooperationsraum üben sich mehrere Gremien und Hauptamtliche darin, in einer Region arbeitsteilig miteinander Kirche Jesu Christi zu gestalten.
So wurde zum 1. April 2022 die „Evangelische Kirche Region Bretten“ gegründet. Zu ihr gehören etwa 13.000 Menschen aus neun sehr unterschiedlich großen Kirchengemeinden (aufgezählt in der Reihenfolge ihrer Gemeindegliederzahl): Bretten und Gölshausen, Gondelsheim (mit Neibsheim und Büchig), Wössingen, Jöhlingen, Diedelsheim, Nußbaum-Sprantal, Rinklingen, Ruit und Dürrenbüchig. Geleitet wird der Gemeindeverband von der Verbandsversammlung, zu der neben jeweils einer bzw. einem Kirchenältesten aus jeder Gemeinde, zwei Diakoninnen und drei PfarrerInnen gehören, und die Dekanin mit beratender Stimme.
Die Pfarrerinnen und Pfarrer, die in der Evangelischen Kirche Region Bretten tätig sind, haben neben ihrer Verantwortung für ein bestimmtes Gemeindegebiet noch ein oder mehrere regionale Aufgaben. Die beiden Diakoninnen arbeiten in ihren Bereichen immer für die ganze Region.




